Fin3000

Produkte und Leistungen

Verwaltet Produkte und Leistungen mit Preisen, Kosten, Lieferant, Konto, SKU, EAN und optionalem Bestand.

Person ordnet beschriftete Kisten und eine Stoppuhr auf einem Regal, jedes Objekt mit Preisschild

Produkte und Leistungen in Fin3000

Verwaltet Produkte und Leistungen mit Preisen, Kosten, Lieferant, Konto, SKU, EAN und optionalem Bestand. Gedacht für kleine Unternehmen, Freiberufler und Gründerinnen und Gründer.

Wo das hingehört

Diese Funktion gehört zum Bereich Verkauf & Kunden — Fin3000. Dort steht, wie sie mit den übrigen Funktionen zusammenspielt.

So arbeitet Produkte und Leistungen

Wer denselben Posten jeden Monat neu in die Rechnung tippt, tippt ihn irgendwann falsch — mit abweichendem Preis, abweichender Einheit oder auf einem anderen Erlöskonto als beim letzten Mal. Ein gepflegter Artikelstamm hält Titel, Preis, Einheit und Konto an einer Stelle. In Fin3000 liegen Produkte und Leistungen im selben Katalog, weil sich beide gleich in einen Beleg übernehmen lassen.

Schritt für Schritt

  1. Artikel anlegen mit Titel als einzigem Pflichtfeld, dazu Beschreibung, Verkaufspreis, Einkaufspreis, Einheit, Artikelnummer und EAN.
  2. Produktart setzen: Ware, Dienstleistung oder bewusst keine Angabe.
  3. Erlöskonto hinterlegen — daraus leitet sich später der Steuersatz der Belegposition ab, nicht aus einem eigenen Steuerfeld am Artikel.
  4. Optional Lieferant und Firma zuordnen; für lagergeführte Artikel die Bestandsführung aktivieren.
  5. Bestehende Listen als CSV oder Tabelle importieren. Deutsche Spaltenköpfe wie Produktname, Artikelnummer, Einkaufspreis, Verkaufspreis, Einheit oder Lieferant werden erkannt.

Die Produktart kennt drei Zustände, und das mit Absicht: Ware, Dienstleistung und keine Angabe. Ein Artikel, der über die Schnellanlage direkt im Rechnungsformular entsteht, trägt zunächst nur einen Titel — er bleibt ohne Angabe, statt stillschweigend als Ware zu gelten. Das ist mehr als Kosmetik: Der Hinweis auf ein Leistungsdatum erscheint nur, wenn alle Positionen eines Belegs ausdrücklich Dienstleistungen sind. Eine geratene Voreinstellung würde diesen Hinweis lautlos unterdrücken.

Beim Einfügen in einen Beleg werden Titel, Einzelpreis, Kosten, Einheit und Konto in die Position kopiert; zusätzlich hält die Position den Steuersatz, die Steuerkategorie, den DATEV-Schlüssel und die Kontonummer als Momentaufnahme fest. Ab dem Finalisieren sind diese Werte gesperrt. Eine spätere Preiserhöhung im Katalog ändert deshalb keine bereits gestellte Rechnung — genau der Fall, in dem einfache Verknüpfungen ohne Momentaufnahme rückwirkend Belege verfälschen.

Die Bestandsführung arbeitet mit einzelnen Bewegungen: Wareneingang, Bestandskorrektur und Verkauf. Jede Bewegung trägt Menge, Einzelkosten, Wert, Beleg und Datum, sodass ein Bestand nachvollziehbar bleibt statt nur eine Zahl zu sein. Ein Wareneingang mit Einzelkosten aktualisiert zugleich den Einkaufspreis des Artikels, und ein Verkauf, der den Bestand unter null drücken würde, wird abgelehnt.

Was die Funktion nicht tut

Der Bestand wird nicht automatisch reduziert, wenn eine Rechnung finalisiert wird. Die Verkaufsbewegung wird ausdrücklich am Artikel erfasst — wer eine durchgängige Kopplung von Beleg und Lager erwartet, bekommt sie hier nicht. Der Meldebestand lässt sich hinterlegen, löst aber keine Benachrichtigung aus. Mehrere Lagerorte, Chargen und Seriennummern sind nicht abgebildet.

Artikelnummer und EAN sind freie Textfelder ohne Prüfziffer und ohne erzwungene Eindeutigkeit; zwei Artikel dürfen dieselbe Artikelnummer tragen, während der Import sie als Schlüssel benutzt — das kann beim Wiedereinlesen den falschen Artikel treffen. Preise sind Nettobeträge ohne Währungsfeld. Ein Steuersatz lässt sich nicht am Artikel selbst setzen, sondern nur über das Erlöskonto.

Häufige Fragen

Ändert eine Preiserhöhung im Katalog alte Rechnungen?

Nein. Die Position hält Preis, Steuersatz und Konto als Momentaufnahme fest; ab dem Finalisieren sind diese Werte gesperrt. Die Verknüpfung zum Artikel bleibt bestehen, der Preis wandert nicht mit.

Was bedeutet ein leeres Feld bei der Produktart?

Genau das: Es hat niemand angegeben. Es bedeutet nicht Ware. Wer den Katalog auswertet, sollte auf den Wert Dienstleistung prüfen und nicht auf ein gefülltes Feld.

Was passiert beim erneuten Import derselben Datei?

Der Import sucht zuerst nach der Artikelnummer, dann nach dem Titel, und aktualisiert den gefundenen Artikel statt einen zweiten anzulegen. Fehlerhafte Zeilen stoppen den Lauf nicht.

Bestand und Bestandsbewegungen

Zeigt Bestände und erfasst Wareneingänge, Korrekturen und verkaufsbezogene Bestandsabgänge

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Kunden und Lieferanten

Verwaltet Stammdaten, Kontakte, Adressen, Zahlungsdaten, Nummern und Buchungsvorgaben

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Layouts und Belegversand

Nutzt Logo, Briefpapier, eigene Layouts, Freitexte und E-Mail-Vorlagen für Verkaufsbelege

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Mahnwesen und Forderungen

Verwaltet Zahlungserinnerungen, Mahnstufen, Gebühren, Verzugszinsen und offene Forderungen

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PDF und E-Rechnung

Erzeugt PDF-Belege, XRechnung und ZUGFeRD/Factur-X für digitale Rechnungsprozesse

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Verkaufsbelege

Erstellt Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen, Abschlags- und Schlussrechnungen sowie Gutschriften

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Schritt für Schritt

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